Zuckerkristalle züchten

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Hallo, nachfolgend wird Ihnen die süße, experimentelle Kunst des Zuckerkristalle züchten überblickshalber umrissen. Wenn Sie Freude an kleinen Experimenten haben und in Ihnen ein kleiner Forscher steckt, dann sind Sie hier bei der Kristallzucht genau richtig. Nachfolgendes Experiment zum züchten von Kristallen funktioniert und Ihre Kinder und Sie selbst kommen dabei voll auf Ihre Kosten.

Was wird benötigt

– Grundsätzlich erst einmal etwas Zeit
– Wasser ( normales Leitungswasser)
– Stäbchen ( Sie können Schaschlickspieße nehmen oder das Ende von langen Anzündhölzern entfernen und diese Hölzer dann verwenden)
– Zucker ( damit nicht knausern)
– Ein Behältnis ( am besten einen normalen Metalltopf)
– Pulver zum Einfärben oder einfach Lebensmittelfarbe
– Ein paar Gläser ( egal ob Saftglas, Einmachglas oder Sektglas) und…
– Wäscheklammern oder Draht

Erster Arbeitsschritt

Vorerst nehmen Sie ihre Stäbe und befeuchten Sie mit Wasser. Anschließend werden diese ausgiebig im Zucker gewälzt, sodass die Oberfläche möglichst vollständig von Zucker ( dient als Impfkristall ) bedeckt ist. Dann stellen Sie diese Stäbe in ein Glas und lassen Sie sie trocknen.

Zweiter Arbeitsschritt

Erwählen Sie ein Glas, in dem Sie schlussendlich die Zuckerkristalle züchten wollen, befüllen Sie dieses vollständig mit Zucker und entleeren Sie diesen Zucker in den bereitgestellten Metalltopf. Diesen Vorgang wiederholen Sie drei mal.
Dann befüllen Sie das eben verwendete Glas einmal randvoll und gießen den Inhalt ebenfalls mit in den eben genannten Topf.

Daraus ergibt sich nun also ein Verhältnis 1:3 von Wasser und Zucker. Sollten Sie also in mehr als einem Glas Zuckerkristalle züchten wollen, dann können Sie diesen Vorgang natürlich beliebig für mehrere Gläser wiederholen.

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Dritter Arbeitsschritt

Spätestens bei diesem Arbeitsschritt werden Ihre Kinder in der Küche stehen, da sich hier ein ausgeprägtes Zuckerwatte – Aroma einstellen wird.
Nun wird der Topf mit dem Wasser und dem Zucker auf dem Herd erhitzt, bis alle Zuckerkristalle sich aufgelöst haben und die Lösung in Ihrem Topf klar wird.

Vierter Arbeitsschritt

An der Stelle geben Sie das farbige Pulver bzw. die Lebensmittelfarbe in das oder die Gläser, in denen Sie die Zuckerkristalle züchten wollen und gießen anschließend die aufgekochte Lösung ein.
Wichtig dabei ist, dass sie diesen Vorgang ganz langsam ausführen, da sich die Farbsubstanz in Ihrem Glas dann richtig und vollständig auflösen kann.
Außerdem sollten Sie, je nach Dickwandigkeit Ihres gewählten Glases, an dieser Stelle darauf achten, dass nicht die kochend heiße Lösung eingefüllt wird. Dünnwandige Gläser werden hier eventuell zerbersten.

Letzter Arbeitsschritt

Nun stellen Sie die Stäbe mit den angetrocknenten Zuckerkristallen in die Gläser mit der etwas abgekühlten Lösung. Wichtig ist hier, dass die Stäbe wirklich vollständig abgetrocknet sind.
Jetzt kommt es darauf an, dass diese Stäbe frei in der Lösung hängen, also keinen Kontakt zum Boden oder zum Rand des Glases haben. Das ist unabdingbar zum Gelingen Ihres Experimentes.
Nun kommen schlussendlich Ihre Klammern bzw. der oben aufgeführte Draht zum Einsatz. Nehmen Sie zwei Klammern und klemmen sie den oberen Teil des Stabes quer ein. Dann legen Sie die beiden Klammern jeweils auf dem Glasrand ab, sodass Ihr Zuckerstab frei in der Lösung hängen kann. Oder Sie befestigen den Stab mit Draht am Glasrand (funktioniert schwer, sieht aber besser aus, als mit Wäscheklammern). Nun heißt es Warten und Beobachten.

Wem das züchten der Zuckerkristalle Spaß gemacht hat, kann es im Anschluss mit Salzkristalle züchten versuchen. Wenn auch die Salzkristalle getrocknet sind, sollte man die Kristallstrukturen vom Zucker und Salz miteinander vergleichen.

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